Regionale Schule "Rudolf Tarnow" Boizenburg/Elbe 
Herzlich willkommen auf der Homepage der "Wandbildschule"  im Schuljahr 2021/2022 
 


Grußwort der Schulleitung:

Sehr geehrte Schülerinnen und Schüler, Eltern und Erziehungsberechtigte sowie Gäste,

als Schulleiter der Rudolf-Tarnow-Schule Boizenburg begrüße ich Sie ganz herzlich auf unserer Webseite.

Die Rudolf-Tarnow-Schule ist eine Regionale Schule, die den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zum Erwerb der Berufsreife nach Klasse 9 und der Mittleren Reife am Ende der Klasse 10 bietet.

Am 1.September 1971 wurde die Schule als Polytechnische Oberschule für die Klassen 1 bis 10 eröffnet. Nach der politischen Wende auf dem Gebiet der ehemaligen DDR war die Schule bis zum Jahr 2005 eine verbundene Haupt- und Realschule.

Verantwortung, Respekt und Menschlichkeit prägen unser tägliches Handeln, deswegen legen wir großen Wert auf schülerorientierten Unterricht, der unsere SchülerInnen auf die realen Anforderungen ihrer Lebenswelt vorbereitet. Dieser zeichnet sich außerdem durch klare Strukturen sowie Abwechslungsreichtum aus, fordert und fördert die SchülerInnen beim Lernen.

Mein Wunsch ist, dass wir Ihnen mit unserer Webseite einen aufschlussreichen virtuellen Einblick in unser Schulleben vermitteln können. Der Inhalt dieser Seite wird in der nächsten Zeit weiter überarbeitet.

Ich freue mich auf eine persönliche Begegnung!


Mit freundlichen Grüßen

St. Busch und J. Koß

 


Montag, 29.11.2021

Liebe Schülerinnen und Schüler,

sehr geehrte Eltern,

im nun Folgenden stellen wir Ihnen die Informationsblätter des LAGUS zur Verfügung. Wir bitten Sie freundlich um Kenntnisnahme: 



Mit freundlichen Grüßen

Ihre Schulleitung

St. Busch und J. Koß


Freitag, 26.11.2021

Liebe Schülerinnen und Schüler,

sehr geehrte Eltern,

im nun Folgenden stellen wir Ihnen einen Elternbrief des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur zur Verfügung. Wir bitten Sie freundlich um Kenntnisnahme: 





Mit freundlichen Grüßen

Ihre Schulleitung

St. Busch und J. Koß


 

Ein schöner Ausflug nach Schwerin

Von Tilo Röpcke

Schülerberichte :

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Impressionen vom Ausflug nach Schwerin (Fotos: Susanne Froese)

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Weihnachtliche Stimmung im Atrium

Von Tilo Röpcke

Auch wenn überall die Weihnachtsfeiern abgesagt werden, wollen unsere Schülerinnen und Schüler sowie Lehrer nicht auf eine besinnliche Atmosphäre im Schulhaus verzichten. Daher stellte unser Hausmeister Herr Hoeske einen vom Boizenburger Bauhof gesponserten Tannenbaum im Atrium auf. Vielen Dank!


Mit Tanz und Trommeln für Toleranz und Vielfalt

Von Simone Siebrecht

Die thematischen Projekttage für die 5. Klassen werden durch die IB-Schulsozialarbeit in Kooperation mit der Schule und dem JFH „Luna“ durchgeführt.

Mit dem Künstlerpaar Suhana & Castano wird unter dem Motto „Einblick in fremde Kulturen“ gemeinsam über den Tellerrand geschaut und die Kinder können Wissenswertes über die orientalische Kultur erfahren.

Die 5a war als erste Klasse (unter Einhaltung der Hygienevorschriften) zu Gast im Jugendfreizeithaus .

Eine andere Form der Streitkultur mit dem fliegenden Teppich erleben oder Chef vom eigenen Körper sein- die Kinder waren bei der Sache und hatten viel Spaß. Höhepunkt war das gemeinsame Trommeln. Den Mädchen und Jungen hat der Tag gefallen und die Künstler konnten sich über positive Rückmeldungen durch die Kinder freuen.

Die Projektmittel werden über das Bundesprogramm „Demokratie Leben!“ getragen.


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So geht Umweltschutz - Müllsammelaktion in Boizenburg

Von Catharina Rehr

Die NaWi Klasse der 7a beschäftigt sich derzeit mit dem Umweltschutz. Wir behandeln im Unterricht nicht nur globale Themen wie den Klimawandel und dessen Folgen, sondern auch ganz alltägliche Dinge, die unser aller Leben, unsere Schule und unsere Stadt umweltfreundlicher machen können. Eines unserer besprochenen Themen ist Abfall: Richtiges Recycling, Upcycling und natürlich die Vermeidung von großen Mengen Müll im eigenen Haushalt. In diesem Zusammenhang sind wir tatkräftig geworden und haben die Boizenburger Eichen von Müll befreit.


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Tag der offenen Tür für Heil-, Pflege- und Sozialberufe in Schwerin



Halloween-Projekt in der Klasse 5b

Von Renata Klein & Tilo Röpcke

Mit „Süßes oder Saures“ ziehen kleine Hexen, Monster oder Gespenster am Abend des 31. Oktobers von Tür zu Tür. Dabei verfolgen sie nur ein einziges Ziel: Von den Bewohnern der Häuser Süßigkeiten einzufordern. Halloween hat eigentlich einen irischen Ursprung. In der vorchristlichen Zeit feierten die Kelten mit dem Samhain eines der wichtigsten Feste des Jahres. Dabei bedeutet Samhain so viel wie das „Ende des Sommers“. Und wenn die Kinder dann auch noch einige Tage vor dem Halloween eine Klassenleiterstunde in der Schule nutzen dürfen, um sich darauf einzustimmen, dann scheint das Glück der Jungen und Mädchen perfekt zu sein. Auch die Klasse 5b der Regionalen Schule „Rudolf Tarnow“ verbrachte mit tatkräftiger Unterstützung ihrer Klassenleiterin Renata Klein sowie des rührigen Elternrates eine vergnügliche Stunde unmittelbar vor Beginn des langen Wochenendes. „Meine Lütten hatten heute viel Spaß beim Singen eines Hexenliedes und bei kurzweiligen Spielen“, freut sich Musiklehrerin Renata Klein. Und wie sollte es auch anders sein, verging das Halloween-Projekt natürlich viel schneller als eine gewöhnliche Unterrichtsstunde. 

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Besuch der KZ – Außenstelle Neuengamme in Boizenburg am Elbberg

Von Paula Herholtz (Klasse 10b)

Im Oktober besuchten wir das Außenlager vom KZ Neuengamme auf dem Vier in Boizenburg. Es begann mit einer kurzen Einführung und Begrüßung ins Thema von dem Historiker Herr Kröhnke. Dann teilten sich unsere Klassen in zwei Gruppen auf, wobei die eine Gruppe in der Schule geblieben ist und mit Hilfe einer Power-Point-Präsentation von Herr Kröhnke viele neue Informationen übermittelt bekam. Er konnte sehr eindrucksvoll berichten. Die anderen sind in der Zeit zum Vier gegangen und haben sich die Ausstellung mit Frau Ragnit vom Museum angeschaut. Dort wurden Aufgaben mit Hilfe der Infotafel gelöst und die Gedenkstätte angeschaut. Obwohl es sehr kalt war verging die Zeit recht schnell. Nach zwei Stunden wurde gewechselt. Am Ende unseres Projekttages fand eine gemeinsame Auswertung statt. Die Klassen 10a und 10c waren bereits schon in der Gedenkstätte Wöbbelin, erhielten aber auch an diesem Tag noch viele neue Eindrücke über die schwere Zeit der damaligen Häftlinge.


SVZ berichtet: Morgens um 10 in Boizenburg

Von Tilo Röpcke










SVZ berichtet: Auf Spurensuche im Elbbergmuseum

Von Konstantin Pavel (SVZ)



Tag der offenen Tür in Schwerin

Von Gunter Brockmöller


Am Sonnabend, 20.11.2021, findet in der Zeit von 10:00-13:00 Uhr, am Regionalen Beruflichen Bildungszentrum Wirtschaft und Verwaltung in Schwerin der Tag der offenen Tür für die Bildungsgänge des Fachgymnasiums Wirtschaft, Wirtschaftsinformatik, Gesundheit und Soziales statt.

Weitere Information findet Ihr hier:




Die Schulsozialarbeit stellt sich vor - Interessante Projekte für Jedermann

Von Simone Siebrecht


Angebote zur Teambildung in Klassenleiter- oder Pojektstunden:

  • Verbesserung der Zusammenarbeit, Kommunikation in der Gruppe, ziel- und lösungsorientiertes Arbeiten, Förderung der Kompromissbereitschaft
  • Übung „Luftballonturm“ (Welches Team baut den höchsten Luftballonturm?)
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„Checkpoint der Vielfalt 2.0“

  • Neugestaltung der Willkommenstafeln am Elbberg im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben- lokale Partnerschaft für Demokratie Boizenburg/ Elbe- Lübtheen“
  • Tafeln sollen Gäste wie Einheimische begrüßen
  • Gestaltung der Tafeln durch Kinder und Jugendliche aus Boizenburger Schulen
  • TN Regionale Schule: Mädchen der 10. Klassen
  • Abholung der fertigen Tafeln vor. ab 18.10.2021
  • Mach die Welt BUNT - „Checkpoint Vielfalt 2.0“ (aktiv-mitmischen.de)
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Suchtprävention mal anders

  • Improvisationstheater „Requisit“ zu Gast am 28.09.2021, TN Regio. Schule - 10. Klassen
  • Organisiert in Kooperation mit Frau Elke Rudolf (Jugendpflegerin der Stadt Boizenburg), den IB- Schulsozialarbeiterinnen und den jeweiligen Schulen
  • 1.Teil- Vorstellung, Kino
  • 2.Teil- klassenweise Gesprächsrunden mit den Darsteller*innen in der Schule, Pädagog*innen in eigener Gesprächsrunde
  • Feedback der Jugendlichen durchweg positiv u.a.:

„… sehr freundlich, sympathisch , nicht langweilig dargestellt, ganz im Gegenteil, ich fand es Klasse!“; „ …Macht weiter so!“; „Ich bin beeindruckt von den Schauspieler*innen, dass sie ihr Ding durchziehen“; „Riesen Respekt an die Gruppe! Es ist weiter zu empfehlen“; „War top, weiter so😊“; „Es war Klasse! Danke für die privaten Eindrücke der Schauspieler*innen“

(Das Theater - Theater Requisit (theater-requisit.de)

„Aber hinter RequiSiT steckt noch mehr: ein innovatives Konzept zur Suchtprävention. 1995 als kleines EU-Projekt der SiT e.V. gegründet und seit Juli 2012 als eigenständiger Verein (RequiSiT e.V.), begeistert RequiSiT unter Leitung der Diplom- und Theaterpädagogin Nora Staeger mit seinen ehemals suchtmittelabhängigen Darstellern inzwischen in jährlich bis zu 150 Veranstaltungen seine Zuschauer.“

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Gästebuch (theater-requisit.de)

Larissa Brosch Dienstag, 28. September 2021 16:54 | Schwanheide

Rezension

Theater:

Zuerst möchte ich erwähnen, dass ich es super finde, dass das Theater zu uns kam. Die Idee dahinter ist super, jeder Schauspieler hat es gefühlvoll, mit positiver Energie gemeistert. wir haben alle viel gelacht, die Improvisationen waren großartig. Jeder hat seine persönliche Note beigetragen. Dabei war es nicht übertrieben, sondern authentisch.

Suchtpräventionsgespräch:

Die Offenheit, die der Mann (M.) mit dem wir das Gespräch hatten, beeindruckt mich. Wirklich jede Frage wurde beantwortet, auch wenn sie etwas persönlicher war. Wir haben unsere eigenen Erfahrungen miteingebracht, es wurde zugehört, was man leider nicht oft sagen kann.

Ich hatte den Eindruck, dass den Leuten mit denen wir das gemacht haben, auch was dran lag und nicht nur "so" gesagt wurde.

Das Konzept ist einfach klasse. Für meinen Teil muss ich auch sagen, dass es was gebracht hat, ein anderer Einblick und eine veränderte Sicht auf die Dinge.

Ich wünsche jedem, der dort mitarbeitet, viel Kraft und Glück, dazu ein großes danke für das tolle Programm. LG

Alles was stark macht - Berufswahlparcours in Schwerin

Von Gregor Berger

Koch, Mechatroniker, Umwelttechniker, Dachdecker - Die Liste an Berufen aus denen Schüler*innen auswählen können, ist lang und lässt  sich beliebig erweitern. Mehr als 340 Berufe werden in Deutschland Dual ausgebildet. Akademische und rein schulische Berufe noch nicht eingerechnet. Ein weites Feld, in dem sich Heranwachsende leicht verlaufen können. Um so wichtiger ist es, Hilfe bei der Auswahl und erstmal eine Idee zu bekommen in welche Richtung man überhaupt will. Diese Unterstützung gibt die RTS Boizenburg in Form der Berufsorientierung. Deshalb kamen diese Woche Schüler*innen der siebten Klassen der Rudolf-Tarnow Schule Boizenburg erstmals mit dem Thema in Berührung.

In Schwerin absolvierten sie einen Berufswahlparcours, bei dem es zu aller erst darum ging, seine Stärken kennenzulernen. In mehreren Stationen konnten die Schülerinnen herausfinden, ob sie eher eine handwerklicher Begabung haben oder eher einen Faible für Ordnung oder Zahlen haben oder gern mit Menschen umgehen und helfen. Begleitet von sehr netten und kompetenten Mitarbeitern des Projektes „Learn about Skills - Der Berufswahlparcours“ fanden die Jugendlichen einiges über ihre Stärken heraus, manchmal sogar Stärken von denen sie selbst noch gar nichts wussten.

In den kommenden Wochen soll im Unterricht der Besuch ausgewertet und vertieft werden. Und vielleicht hat ja der ein oder andere Schüler bzw. Schülerin jetzt schon eine Idee, wie es nach der Schule weitergehen soll und ist vielleicht sogar ein bisschen motivierter und engagierter - mit einem Ziel vor Augen…! 

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Juniorwahl, ein wichtiges Stück Demokratie auch an unserer Schule

Von Tilo Röpcke

Die anstehenden Wahlen in Deutschland wurden auch von unseren engagierten Sozialkunde-Lehrern zum Anlass genommen, die politische Bildung der Jugendlichen auch außerhalb der Rahmenpläne zu fördern. Am vergangenen Freitag (24.09.2021) entstand im eigens hergerichteten Wahllokal eine ernsthafte Atmosphäre, mit der die Neunt- und Zehntklässler ermuntert wurden, ihre Meinung kundzutun. 



50 Jahre Regionale Schule "Rudolf Tarnow", doch gefeiert wird später!

Von Tilo Röpcke

Der 1. September stand zu DDR-Zeiten nicht nur im Zeichen des Weltfriedens. Dieser Tag war seinerzeit auch der erste Schultag nach den achtwöchigen Sommerferien, die damals auch als große Ferien bezeichnet wurden. In Mecklenburg-Vorpommern hingegen befanden sich  die schulpflichtigen Jungen und Mädchen am ersten Tag des Monats September dieses Jahres bereits in ihrer fünften Schulwoche. Trotz alledem war der 1. September besonders für die Schülerinnen und Schüler der Regionalen Schule „Rudolf Tarnow“ in Boizenburg ein ganz besonderer Tag. Die Bildungseinrichtung feierte ihren 50. Geburtstag, eher still und unauffällig und von kaum jemandem bemerkt. „Man soll Feste feiern, wenn sie fallen. Der Umstand, dass unsere Schule ein halbes Jahrhundert  alt geworden ist, fällt exakt auf diesen Monat. Ein großes Fest wäre demnach obligatorisch“, sagt Schulleiter Steffen Busch. Das Leben könne man aber gut mit einer Pralinenschachtel vergleichen. Man wüsste nie, was man bekommt. „Bereits zu Beginn des letzten Schuljahres generierten wir verschiedene Ideen in Vorbereitung auf das Schuljubiläum. Die Corona-Krise mit all ihren Unwegsamkeiten sorgte schließlich dafür, dass wir nicht wie geplant feiern konnten“, bedauert der Schulleiter zutiefst. Hinzu käme, dass die Feierlaune nach diesem besonderen und von einem stetigen Wechsel zwischen Präsenz- und Distanzunterricht geprägten Schuljahr ohnehin nicht mehr im sonst üblichen Maße vorhanden gewesen sei. „Wir haben uns deshalb dazu entschieden, den Zeichen der Zeit Rechnung zu tragen und dieses doch freudige Ereignis zunächst eher still zu begehen. Doch aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben“, wünscht sich Steffen Busch. Aktuell planen die Verantwortlichen an der Regionalen Schule eine ausführliche und nachgeholte Festwoche am Ende des Schuljahres. Busch freue sich, dass Kolleginnen und Kollegen sowie Schülerinnen und Schüler bereits emsig daran arbeiten, das Schuljubiläum trotz Pandemielage in der letzten Schulwoche vor den Sommerferien gebührend nachzuholen. „Ich denke noch mit großer Freude und Begeisterung an unsere Festwoche anlässlich unseres 40-jährigen Bestehens im Jahr 2011 zurück. Seinerzeit konnten wir nicht nur den runden Geburtstag ausgiebig feiern, sondern auch eine Festschrift der Öffentlichkeit präsentieren“, schwelgt Joachim Hartung, der mit 71 Lebensjahren dienstälteste Lehrer der Rudolf-Tarnow-Schule, in seinen vielfältigen Erinnerungen. Demnach wurde die heutige Regionale Schule am 1. September 1971 mit dem Namen POS III ihrer Bestimmung übergeben. Drei Jahre später gab man ihr den Ehrennamen „Hermann-Matern-Oberschule“. Im Zuge der politischen Wende entschied man sich schließlich für den heutigen Namen „Rudolf-Tarnow“. Wichtigstes Erkennungsmerkmal ist jedoch das von Lothar Scholz geschaffene Wandbild, weswegen die Schule, damals wie heute, über die Stadtgrenzen hinaus als „Wandbildschule“ bekannt ist. „Der Bau einer neuen Bildungseinrichtung wurde Ende der 1960er Jahre von Nöten, weil die Bevölkerung Boizenburgs stetig wuchs. Der Stadtteil Siedlung mit vielen Neubauten vergrößerte sich, bedingt durch die Personalentwicklungen in den Fliesenwerken und der Elbewerft zusehends. Der Bau der Oberschule III war zwingende Notwendigkeit geworden, zumal die Kapazitäten der beiden alten Schulgebäude an ihre Grenzen gekommen waren“, kann man noch heute in der Festschrift anlässlich des 40. Geburtstages nachlesen. Und irgendwie dürften die derzeitigen Lehrer der Regionalen Schule bezüglich der damaligen Kapazitätsprobleme ein Déjà-vu vor ihren Augen haben, schließlich platzt die Regionale Schule schon seit vielen Jahren aus allen Nähten. Diesem Zustand soll schon bald mit einem Stelzen-Anbau Abhilfe geschaffen werden. Und vielleicht wird dieser Erweiterungsbau dann auch Bestandteil einer Chronik sein, vielleicht zum 60. Jubiläum der Regionalen Schule „Rudolf-Tarnow“ im Jahr 2031. 










Einweihung der Schule am 01. September 1971

Weitere Aktivitäten finden Sie im Menü "Neuigkeiten" 2021/2022...

Im ganzen Schulhaus findet sich verschiedene Fliesenkunst, sie kann in der Galerie betrachtet werden.  

 

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