Regionale Schule "Rudolf Tarnow" Boizenburg/Elbe 
Herzlich willkommen auf der Homepage der "Wandbildschule"  im Schuljahr 2021/2022 
 

Ein herzliches Willkommen an der Rudolf-Tarnow-Schule

Von Cornelia Langer

Die letzte Woche im April stand für die neu eingeschulten Mädchen und Jungen aus der Ukraine ganz im Zeichen des Ankommens und Einander-Kennenlernens. Gemeinsam mit Frau Langer wurden verschiedene Kennenlern- und Sprachspiele gespielt, erste Wörter und Sätze geschrieben. Den Abschluss der Woche bildete ein gemeinsamer Mittagsimbiss mit heißen Würstchen und Ketchup. Inzwischen ist der DaZ-Kurs (= Deutsch als Zweitsprache) eine eingespielte Gruppe und kommt im täglichen Deutschunterricht bei Frau Langer zusammen. Unterstützt wird diese von Frau Klein, die sogar musikalische Elemente in den Sprachunterricht miteinfließen lässt. Wir heißen unsere neuen Schülerinnen und Schüler ganz herzlich willkommen und wünschen ihnen viel Erfolg sowie viele nette Begegnungen an unserer Schule, in und um Boizenburg.

(PS: Alle Eltern unserer ukrainischen Kinder haben der Veröffentlichung zugestimmt. Vielen Dank Frau Langer für das Engagement !) 

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Bericht über den Hilfstransport in die Ukraine von Dr. R.-P. Oelsner

SVZ berichtet: "Schüler sammeln Pakete für Ukraine"

Die Pakete sind gepackt und können auf die Reise gehen


Heute (01.04.2022) bereiteten die Mädchen und Jungen der Klasse 5G die Pakete für die Ukraine vor. Dutzende Hilfspakete wurden von ihnen mit bunten Aufklebern versehen. Schon in der kommenden Woche sollen die Päckchen abgeholt werden. Wir werden natürlich auch davon berichten.

SVZ berichtet: Hilfspakete für Konvoi nach Kiew




Lebensmittel für die Ukraine

Von Tilo Röpcke

Seit dem Beginn des Krieges in der Ukraine zeigen die mehr als 500 Schüler der Regionalen Schule „Rudolf Tarnow“ nach außen für alle sichtbar und unmissverständlich, was sie von der militärischen Aggression Russlands halten. Die in den ukrainischen Landesfarben gestalteten und an der Fensterfront angebrachten Zeichnungen sollen ein deutliches Zeichen der Solidarität mit den vom Krieg betroffenen Menschen in Osteuropa setzen. 

Start der Lebensmittel-Sammelaktion für Familien in Kiew

Doch davon allein wird in der Ukraine niemand satt, können Mütter ihre Kinder nicht versorgen. Daher wollen die Lehrer der Regionalen Schule nun nicht nur reden, sondern gemeinsam mit ihren Fünft- bis Zehntklässlern eine Lebensmittel-Sammelaktion starten. Los gehen soll es schon am Montag (28.03.2022). Bis zum kommenden Freitag (01.04.2022) können die Kinder und Jugendlichen ihre Hilfspakete vor der ersten Unterrichtsstunde abgeben. „Für die Familien benötigen wir dringend haltbare Lebensmittel. Dazu gehören unter anderem Nudeln, Mehl, Backmischung, Knäckebrot oder Zwieback. Aber auch Gries, Kartoffel-Püree, Haferflocken, Zucker, Salz, Kekse und nicht zu vergessen Babynahrung und Hygieneartikel aller Art wollen wir für die Hilfebedürftigen zur Verfügung stellen“, sagt Lehrer Torsten Rhein, der die Sammelaktion in dieser Woche betreuen wird. Der Pädagoge möchte damit einen Hilfskonvoi des in seiner Heimatstadt Bleckede praktizierenden Hausarztes Dr. Ralf-Peter Oelsner unterstützen. Letzterer habe bereits nach der Tschernobyl-Katastrophe Hilfstransporte in die ukrainische Hauptstadt organisiert. „Er verfügt über ein großes Netzwerk an Unterstützern und arbeitet seitdem eng mit verschiedenen Hilfsorganisationen und dem Krisenstab des Arbeiter-Samariter-Bundes zusammen“, wissen die koordinierenden Lehrkräfte der Schule zu berichten. Der Internist werde den am 9. April startenden Hilfskonvoi nach Kiew persönlich begleiten und wolle die korrekte Verteilung der in dieser Woche gesammelten Güter mit Foto- und Videoaufnahmen dokumentieren. „Die Menschen in der Ukraine hungern, die Versorgung mit Medikamenten ist zum großen Teil zusammengebrochen. Wir stehen mit den Krankenhäusern und Schulen in direktem Kontakt und kennen daher immer die aktuelle Situation und den aktuellen Bedarf an Hilfsgütern“, war von Ralf-Peter Oelsner zu erfahren. 

Flohmarkt zugunsten der Ukraine-Hilfe

Und während am vergangenen Freitag an der Regionalen Schule in Boizenburg die letzten Absprachen und Vorbereitungen für die Lebensmittel-Sammelaktion in dieser Schulwoche getätigt wurden, sammelte zeitgleich die Klasse 5c gemeinsam ihrer Klassenleiterin Liane Albrecht Spenden für ihr Herzensprojekt. „Meine Jungs und Mädchen kamen während des Englischunterrichts auf die Idee, das Thema ‚Garage Sale‘ in die Tat umzusetzen“, berichtet Liane Albrecht. Kurzerhand wurde in den Kinderzimmern Platz geschaffen, um sowohl den Flohmarkt auf dem Schulhof, als auch vor einem Boizenburger Lebensmittelmarkt füllen zu können. „Dank der Unterstützung der Eltern konnten wir an zwei Tagen 157,52 Euro erwirtschaften, die nun auf ein Hilfskonto eingezahlt werden“, freut sich die Klassenleiterin der 5c. Ob nun die Lebensmittel-Sammelaktion oder ein Flohmarkt. Beide Initiativen werden einen Beitrag leisten, damit das Leid der Menschen in der Ukraine ein wenig gemildert werden kann. Dessen sind sich alle Beteiligten sicher.

 Bild: An der Regionalen Schule "Rudolf Tarnow" in Boizenburg werden in dieser Woche Lebensmittel-Hilfspakte gesammelt. Der Konvoi in Richtung Kiew soll schon am 9. April starten. 

Bilder: Flohmarkt der Klasse 5c zugunsten der Ukraine-Hilfe (Fotos von Liane Albrecht)

Gedanken zum Thema "Ukraine-Konflikt" aus der Perspektive unserer Schule

Von Schulleiter Steffen Busch

Die Meldungen, die uns tagtäglich über den Ukraine-Konflikt erreichen, haben eine große Betroffenheit unter den Kolleginnen und Kollegen wie auch unseren Schülerinnen und Schülern ausgelöst.
Schnell war klar, dass wir in diesen Tagen der Ukraine beistehen möchten - nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten.

Von Seiten des Kollegiums wurden schnell zwei Möglichkeiten präsentiert, wie man den Betroffenen helfen kann. Diese richten sich zum einen an Menschen, die zu uns nach Mecklenburg-Vorpommern geflüchtet sind. Durch eine Spende an den Landkreis LUP können diese unterstützt werden.

Zum anderen möchten wir aber auch die Menschen nicht vergessen, die sich aktuell in der Ukraine befinden. Ihnen möchten wir mit Sachspenden helfen. Wir bieten deshalb unseren Schülerinnen und Schülern, deren Eltern sowie unseren Lehrkräften an, Lebensmittelpakete zu bestücken, die dann direkt dorthin gebracht werden, wo sie am meisten gebraucht werden: Zu den Menschen und insbesondere den Kindern in der Ukraine.

Alle "unsere" Pakete erhalten einen Aufkleber mit Schullogo, den ein Elternvertreter dankenswerter Weise kostenlos für uns erstellt und vervielfältigt hat. So senden wir neben den Nahrungsmitteln auch eine Botschaft der Solidarität und Motivation.

In Zeiten des Krieges, der nicht weit entfernt von uns entfesselt wurde, freuen wir uns, dass unsere Schule ein freundliches Gesicht zeigt und gewillt ist zu helfen.

Wir danken allen, die sich an unseren Aktionen für die Menschen, die in diesen Tagen Not leiden, couragiert engagieren.

SVZ online berichtet am 26. März 2022:


>>>>>>> Bitte auf das Vorschaubild klicken >>>>



Songtext: Wir ziehen in den Frieden
Udo Lindenberg

 

Artikel drei
Niemand darf wegen seines Geschlechts
Seiner Abstammung, seiner Rasse
Seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft
Seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen
Oder seiner sexuellen Orientierung
Benachteiligt oder bevorzugt werden

 

Ich steh' vor euch mit meine alten Träumen
Von Love und Peace und jeder Mensch ist frei
Wenn wir zusammen aufstehen könnte es wahr sein
Es ist soweit, ich frag': Bist du dabei?

 

Wir ham doch nicht die Mauer eingerissen
Damit die jetzt schon wieder neue bauen
Komm lass uns jetzt die Friedensflaggen hissen
Wir werden den Kriegen nicht länger tatenlos zuschauen

 

Komm wir ziehen in den Frieden
Wir sind mehr als du glaubst
Wir sind schlafende Riesen
Aber jetzt stehen wir auf
Lass sie ruhig sagen, dass wir Träumer sind
Am Ende werden wir gewinnen
Wir lassen diese Welt nicht untergehen
Komm wir ziehen in den Frieden

 

Artikel eins
Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Recht geboren
Sie sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen

 

Wir sind doch alle Blutschwestern und Brüder
Wir sind 'ne große Menschenfamiliy
Wir brauchen keine machtgeilen Idioten
Mit ihrem Schmiergeld von der Waffenindustrie

 

Ich hör' John Lennon singen "give peace a chance"
Und es klingt wie 'n Vermächtnis aus dem All
Damit das Weltgewissen endlich aufhört
Denn es ist fünf Sekunden vor dem großen Knall
Aber wir sind überall

 

Komm wir ziehen in den Frieden
Wir sind mehr als du glaubst
Wir sind schlafende Riesen
Aber jetzt stehen wir auf
Lass sie ruhig sagen, dass wir Träumer sind
Am Ende werden wir gewinnen
Wir lassen diese Welt nicht unter gehen
Komm wir ziehen in den Frieden
Komm wir ziehen in den Frieden
Komm wir ziehen in den Frieden

 

Wir sind mehr als du glaubst
Wir sind schlafende Riesen
Aber jetzt stehen wir auf
Und die Mission ist erst erfüllt
Wenn keiner mehr den anderen killt
Wir lassen diese Welt nicht untergehen
Komm wir ziehen in den Frieden

 

Überall diese Kriege
Da kann niemand gewinnen
Stell dir vor es ist Frieden
Und jeder, jeder geht hin


Quelle: Musixmatch


Dank 

an 

Patrizia Moresco 

aus Berlin

 für diese 

emotionale

 Reaktion!

Grußwort der Schulleitung:

Sehr geehrte Schülerinnen und Schüler, Eltern und Erziehungsberechtigte sowie Gäste,

als Schulleiter der Rudolf-Tarnow-Schule Boizenburg begrüße ich Sie ganz herzlich auf unserer Webseite.

Die Rudolf-Tarnow-Schule ist eine Regionale Schule, die den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zum Erwerb der Berufsreife nach Klasse 9 und der Mittleren Reife am Ende der Klasse 10 bietet.

Am 1. September 1971 wurde die Schule als Polytechnische Oberschule für die Klassen 1 bis 10 eröffnet. Nach der politischen Wende auf dem Gebiet der ehemaligen DDR war die Schule bis zum Jahr 2005 eine verbundene Haupt- und Realschule.

Verantwortung, Respekt und Menschlichkeit prägen unser tägliches Handeln, deswegen legen wir großen Wert auf schülerorientierten Unterricht, der unsere SchülerInnen auf die realen Anforderungen ihrer Lebenswelt vorbereitet. Dieser zeichnet sich außerdem durch klare Strukturen sowie Abwechslungsreichtum aus, fordert und fördert die SchülerInnen beim Lernen.

Mein Wunsch ist, dass wir Ihnen mit unserer Webseite einen aufschlussreichen virtuellen Einblick in unser Schulleben vermitteln können. Der Inhalt dieser Seite wird in der nächsten Zeit weiter überarbeitet.

Ich freue mich auf eine persönliche Begegnung!

Mit freundlichen Grüßen

St. Busch und J. Koß

 


Derzeit liegen keine aktuellen Mitteilungen der Schulleitung vor!


 
Matheunterricht einmal anders
Von Mathias Gugala

Heute fand mit den Klassen 5b und 5d  der Unterricht teilweise auf dem Schulhof statt. Geometrie mal „live“ und „zum Anfassen“
Die Kinder hatten großen Spaß und konnten das Theoretische ins Praktische umsetzen.
Das gab der Unterrichtsstunde etwas Abwechslungsreiches und unterhaltsame Lernaspekte.

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Überraschung zum Muttertag
Von Sophie Aniszewski
Da werden sich die Mütter der Klassen 5a & 5 b wohl sehr freuen. Im Kunstunterricht fertigten die Kinder eigens zum bevorstehenden Muttertag tolle Karten an.

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Berlin, Berlin – wir waren in Berlin!
Von Gregor Berger

Nach zwei langen Jahren Pandemie, in denen die Schüler und Schülerinnen keine Wander-, keine Projekttage und insbesondere keine Klassenfahrten machen durften, war die Vorfreude der Klasse 7a der Rudolf-Tarnow-Schule auf ihre Klassenfahrt Ende April enorm. In den Tagen zuvor gab es kaum ein anderes Thema. Als sich die Klasse dann am 27.04.2022  früh morgens in Boizenburg am Bahnhof traf, merkte man den Schülern und den Betreuern die Freude auf die nächsten Tage an. Schon die Anreise per Bahn von Boizenburg nach Büchen und von da nach Berlin war für viele ein kleines Abenteuer.
In Berlin angekommen, ging es direkt in das a&o-Hostel Hauptbahnhof. „Wir waren zu fünft bzw. zu sechst auf den Zimmern. Die waren echt in Ordnung“, meinte Klassensprecher Bruno Werner zufrieden. Viel Zeit zum Verschnaufen hatten die Boizenburger Kids aber nicht, denn der erste Ausflug stand schon auf dem Programm. Mit einem Guide erkundete die 7a die Berliner Stadtmitte wie das Berliner Regierungsviertel, das Brandenburger Tor und den Alexanderplatz. Im Anschluss ging es dann per U- und S-Bahn Richtung Charlottenburg. Dort bestieg die 7a ein Ausflugsschiff und schipperte gemütlich über die Spree. Nach einem langen Tag waren alle dann froh, in der Unterkunft zu sein und den Abend in Ruhe ausklingen zu lassen.
Am nächsten Tag ging es nach dem leckeren Frühstück um 9:00 Uhr wieder zum Hauptbahnhof. Dort führte die Boizenburger ihr Weg nach Potsdam. Ziel war der Filmpark Babelsberg. Neben dem Sandmännchen, einer Westernshow und vielen Infos über die Filmstadt Babelsberg, in der noch heute Blockbuster gedreht werden, war das absolute Highlight die Stuntshow in einem künstlichen Vulkan. Das begeisterte selbst die mitgereisten Begleitpersonen. „Als der Stuntman aus über 20 Metern von einem Kran stürzte, musste ich kurz die Luft anhalten“, meinte Begleiter Benjamin Lindstädt anerkennend. Nach der Stuntshow ging es zurück ins Hostel, wo die Schüler etwas Freizeit genießen konnten.
Der kommende Tag war dann wieder mit einigen Highlight gespickt. Im Wachsfigurenkabinett von Madame Tussauds gingen die Schüler*innen auf Tuchfühlung mit Stars wie Dirk Nowitzki, Heidi Klum, Johnny Depp und Manuel Neuer, aber auch deutschen Fernsehgrößen, Politikern und Rock- und Popkünstlern. Im Anschluss tauchte die 7a in die Berliner Geschichte ein. Im Spionagemuseum erfuhren sie die Tricks und Kniffe des KGB, der Stasi, der CIA und des BND. Berlin war im kalten Krieg die Hauptstadt der Spione. Hier trafen sich Ost und West. „Wenn in den kommenden Schuljahren die Zeit des kalten Krieges besprochen wird, werden sich einige Schüler sicher auch wieder an das Spionagemuseum erinnern und können einige geschichtliche Fakten besser einordnen“, hofft Klassenlehrer Herr Berger darauf, dass bei einigen Schülern etwas hängen geblieben ist.
Definitiv hängen geblieben ist dann der abendliche Besuch der East Side Gallery Berlin. Dort steht das letzte zusammenhängende Stück Berliner Mauer. Auf knapp 2 Kilometern wurde die Berliner Mauer von Künstlern kurz nach der Wende mit verschiedenen Streetartmotiven bemalt. Im Anschluss ging es durch das abendliche Friedrichhain und Kreuzberg. Besonders freuten sich die Boizenburger Schüler auf den anschließenden Besuch einer großen Fastfoodkette.
Ein besonderes Highlight wartete dann am Abreisetag. Der Besuch des über 300 Meter hohen Berliner Fernsehturms. In nur 50 Sekunden beförderte einer der schnellsten Fahrstühle Deutschlands die 7a auf die 209 Meter hohe Aussichtsplattform. Der grandiose Rundumblick auf die größte deutsche Stadt war ein toller Abschluss der Reise. Nachdem die Schüler am Samstag gegen 17 Uhr wieder in Boizenburg angekommen waren, hatten sie eine Reise mit vielen unvergesslichen Eindrücken hinter sich. „So eine Klassenfahrt schweißt eine Klasse auch zusammen. Ich hoffe, die Schülerinnen und Schüler können noch ein Weile von ihren Eindrücken zehren. Ich möchte mich noch bei den Begleitern, den Eltern und der Schulleitung für die Unterstützung bedanken“, erklärt Klassenleiter Berger dankbar und zufrieden, dass alle Schüler wieder gesund zu Hause sind.

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Viel Erfolg bei den anstehenden Prüfungen zur Mittleren Reife
Von Tilo Röpcke, Catharina Rehr und Mathias Gugala

Heute beginnen für unsere Zehntklässler die Abschlussprüfungen. Wir wünschen Euch gutes Gelingen. Gestern (03.05.2022) konnten sie sich an ihrem letzten Schultag von ihren jüngeren Mitschülern mit einem bunten Programm verabschieden. 

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Pleiten, Pech und Pannen – Klassenfahrt mal anders !
Von Anna Katharina Voss

In der Woche vom 25.04.2022 – 29.04.2022 sollte es für die Klasse 6a auf die erste Klassenfahrt gehen. Doch leider hinterläßt der Russland – Ukrainekrieg auch bei uns Spuren. Unsere Unterkunft musste uns leider absagen, sodass schnell ein Plan B auf die Beine gestellt wurde.
Die ersehnten auswärtigen Übernachtungen konnten nicht ersetzt werden, trotzdem wurden täglich Ausflüge gemacht.
Unter dem Motto: „Wir machen das Beste daraus“ fiel der Startschuss am Montag beim Kegeln. Der Ehrgeiz wurde bei der Startaufstellung Jungs gegen Mädchen geweckt und steigerte sich beim Kegeltreffen um zu ermitteln, wer wird Klassenbeste/r. Ergebnis – die Mädchen zockten die Jungs ab und auch vom Gesamtergebnis konnte ein Mädchen als Klassenbeste mit nur einem Pudel und 111 Punkten siegen.
Am Dienstag fuhren wir in den Vogelpark Walsrode und konnten bei der Zooschule viel wissenswertes erfahren, wie auch die Tiere füttern. Nach der Flugshow und einer Stärkung beim Mittag hatten wir noch genügend Zeit den Park zu entdecken. Von klein bis groß, über bunt und unscheinbar, es war eine wahnsinnige Artenvielfalt die bestaunt werden konnte. Nach ca. 15.000 Schritten schliefen die ersten schon auf der Rücktour, sodass es nur noch Essen... Duschen... und in Bett hieß.
Gut erholt am nächsten Tag ging es nun aufs Wasser, so dachten wir es uns, denn unsere Kanutour sollte von Redefin nach Brömsenberg bei besten Wetterbedingungen starten. Durch bauliche Maßnahmen wurde die Sude gestaut und uns fehlte das Wasser. Jetzt hieß es also statt auf dem Wasser ins Wasser und die Kanus ziehen. Bei anfänglicher Kälte und dem ein oder anderen Zwicken sahen wir es gesundheitsfördernd als Kneippkur an. Etwas später bekamen wir durch einen Nebenarm genügend Wasserzulauf, sodass wir doch noch gut voran kamen um nach kurzer Picknickpause die nächste Herausforderung vor uns im Wasser liegen hatten. Die einen zwangen sich akrobatisch unter dem Baum mit dem Kanu durch und anderen nahmen den Landweg. Erschöpft, mit Sonnenbrand, nassen Klamotten aber vielen schönen Eindrücken aus der Natur kamen wir alle heil an. Ruck zuck ins Bett und Kräfte tanken.... es bleibt sportlich..... Am Donnerstag fuhren wir in die funtasy world Wittenberge und hatten einen riesigen Spaß. Von einer mega großen Kletterarena über verschiedene Trampoline, Lasertag, Laserroom und einer großen Auswahl an abwechslungsreichen Kletterwänden war für jeden etwas dabei. Auf der Rücktour schliefen mal wieder die Ersten. 4 / 5 Tagen geschafft... jetzt wurde es Zeit auch mal etwas zu entspannen. Am Kinotag konnten wir bei Sonic II unseren Muskeln eine AUSzeit gönnen.
Rückblickend haben wir „das Beste aus der Woche“ gemacht.

 

Frühjahrsputz Boizenburg: Klasse 9b war dabei.

von Tilo Röpcke

 

Am 02. April 2022 wurde in Boizenburg fleißig geputzt. Die Klasse 9b war mit ihrem Klassenleiter Torsten Rhein mit von der Partie. Im Anschluss besserten sie ihr Klassenkonto mit einem Kuchenbasar ein wenig auf. "Ein großes Dankeschön an meine Jungs und Mädchen sowie an die Klassenelternvertretung", freut sich Klassenleiter Torsten Rhein. 

Weiter so!

Internationale Wochen gegen Rassismus 2022

Von Tilo Röpcke

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus finden vom 14.03. - 27.03.2022 unter dem Motto "Haltung zeigen" statt. Passend hierzu erlebte die Klasse 9a einen Projekttag zu Diskriminierung, von Rassismus betroffen Menschen und couragiertem Handeln. Organsiert wurde dieser Tag von der IB-Schulsozialarbeit in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk für Demokratie und Courage Rostock. Die Projektleiter veranschaulichten, dass viele Menschen ähnliche Vorstellungen über Objekte und auch Menschen teilen. Diese geteilten Bilder gehen oft mit der Zuschreibung von Eigenschaften und Verhaltensweisen einher. Wenn diese Zuschreibungen mit gesellschaftlicher Macht einhergehen, führt dies zu Aus- und Abgrenzungsprozessen, die wir Diskriminierung nennen. 

"Zum Abschluss des Projektes gab es eine Gruppenaufgabe. Zuerst sollten die Mädchen und Jungen ihre eigene Welt mit Dingen gestalten, die ihnen wichtig sind. Diese sollten sie als Gruppe anschließend so 'verteidigen', dass die Teamer diese nicht zerstören können. Die Klasse hat zusammengehalten und die Aufgabe gemeistert", berichtet uns die Schulsozialarbeiterin Simone Siebrecht zum Abschluss.

Ein Schülerbericht wird in den kommenden Tagen folgen......

Wir können gespannt sein.

Fotogalerie: Simone Siebrecht

 

Projekttag „Das geht uns alle an" - Ein Schülerbericht

Diskriminierung, von Rassismus betroffene Personen und couragiertem Handeln. Das war das große Thema des Projekttages, den wir am Dienstag, den 29. März erleben durften. Clara und Konne haben für uns die 1. bis 6. Stunde gestaltet. Jede Stunde hatte ein anderes Thema, das wir gemeinsam als Klasse ausdiskutiert und untersucht haben.
Uns wurde an einer einfachen Übung gezeigt, dass jeder Mensch bestimmte Merkmale von Menschen mit einer Gruppe verbindet. In einer weiteren Stunde wurden uns verschiedene Menschen, die von Rassismus betroffen sind, in einem Video vorgestellt. Ob es Rassismus ist, wenn Berufsqualifikationen nicht anerkannt werden oder Menschen mit ausländischem Namen keine Wohnung finden, darüber haben wir als Klasse gemeinsam gesprochen. Daraufhin wurde uns erklärt, wie Rassismus überhaupt funktioniert und das es auf verschiedenen Ebenen stattfindet. Insgesamt zeigte uns der Projekttag, dass es immer noch Rassismus gibt und was jeder von uns dagegen tun kann. Zum Abschluss können wir sagen, dass uns der Tag als Klasse sehr zusammengebracht hat und unser Klassenzusammenhalt gestärkt wurde.

 Lina Schröder und Leonie Groner (Klasse 9a)

Zu Besuch in der Stadtbibliothek

Von Susanne Froese

Eine tolle Unterrichtsstunde bereitete Frau Simmang von der Stadtbibliothek Boizenburg für die Mädchen und Jungen der Klassen 5d und 5c vor. Begeistert nahmen diese an den kleinen Spielen teil, hörten gespannt einer Geschichte zu und erhielten viele Informationen über vorhandene Medien, Ausleihe und die Räumlichkeiten.

Neue Beamertechnik für den Schulalltag

Von Tilo Röpcke

Das lange Warten hat seit der vergangenen Woche endlich ein Ende. Nach annähernd zwei Jahren konnten die neu angeschafften Beamer von den Lehrern und Schülern der Regionalen Schule „Rudolf Tarnow“ in Boizenburg nun auch ganz offiziell in Betrieb genommen werden.

Spendenscheck in Höhe von 3000 Euro ermöglicht Beamertechnik

„Im Jahr 2020 durften wir das Bildungsinstitut aus dem Topf der ‚Zweckerträge‘ mit 3000 Euro unterstützen. Nach einem langen bürokratischen Weg findet das Vorhaben mit dem Überreichen des Spendenschecks jetzt seinen Abschluss“, freut sich Jenny Kock, verantwortlich bei der Raiffeisenbank Lauenburg/Elbe für Marketing und Bürgerstiftungen. Schulleiter Steffen Busch begrüße es ausdrücklich, dass Unternehmen in die Zukunft investieren, nämlich in die Schülerinnen und Schüler.

Schnelles Internet steht im Fokus der Bemühungen

„Aufgrund schulrechtlicher Änderungen zur Mittlere-Reife-Prüfungsverordnung haben beispielsweise unsere Zehntklässler nun die Möglichkeit, mit Hilfe von Power-Point eine Kurzpräsentation zu halten. Aber auch in allen anderen Klassen kommen die Geräte bereits täglich zum Einsatz, was sowohl unseren Schülern, als auch meinen Lehrkräften ein modernes Unterrichten ermöglicht“, freut sich der Schulleiter. Perspektivisch wünscht sich Busch noch weitere und hoffentlich bald stattfindende Schritte auf dem Weg zu einer digitalisierten Schule. Die Anbindung an schnelles Internet sei hierbei besonders wichtig.

Bild: Die Achtklässler der Projektgruppe "50 Jahre RTS" freuen sich im Beisein von Schulleiter Steffen Busch, Jenny Kock von der Raiffeisenbank Lauenburg/Elbe sowie Franziska Konrad von der Stadt Boizenburg über die neue Beamertechnik.

SVZ online berichtet am 19. März 2022:


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Unterricht einmal anders: Zu Besuch in der Kirche

Von Renata Klein

"Schüler - Feedback zum Webinar - Cybermobbing/WhatsApp & Co"

Von Larissa Brosch (Klasse 10a)


Pop Art im Kunstunterricht

Von Sophie Aniszewski


Die Klasse 7c hat im Kunstunterricht dreidimensionale Lautschriften im Stil der Pop Art angefertigt. Pop Art (populäre Kunst) war ein fotorealistischer Stil in den USA der 1950er Jahre. Pop Art feierte und kritisierte zugleich die neue Entwicklung des Massenkonsums und der Medien.

Fächerübergreifender Unterricht kann so einfach sein

Von Sophie Aniszewski

Diese Bilder sind fächerübergreifend zum Fach Englisch im Kunstunterricht der Klasse 5a entstanden.

Die Schüler haben sich die phantastischsten Traumhäuser ausgedacht und im Querschnitt dargestellt. Dadurch kann man voyeuristisch sehen, wie man in diesen Häusern leben kann.

Hierzu haben die Schüler die zuvor im Englischunterricht gelernten Vokabeln notiert und so ganz spielerisch ihr Englischkönnen wiederholt und erweitert. 


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Gemeinsam gegen Mobbing/Cybermobbing

Von Simone Siebrecht

In den vergangenen Tagen und Wochen haben Klassen an Webinaren zu den Themen Mobbing/ Cybermobbing teilgenommen.

Unser Ziel: Die Kinder und Jugendlichen für die Thematik zu sensibilisieren und zu stärken, betroffene Mädchen und Jungen zu unterstützen bzw. Hilfen zu holen.

Durchgeführt wurden die Webinare von Gesa Stückmann, Rechtsanwältin aus Rostock. Sie informierte darüber, was im Netzt erlaubt ist bzw. was strafbar und zeigte mögliche Konsequenzen auf.

Weitere Informationen bzw. Kontaktdaten sind auf der Website LAW4School einzusehen.

Diese Veranstaltungen sind weitere Bausteine in der pädagogischen Arbeit an unserer Schule für einen respektvollen und konfliktfreieren Umgang miteinander im Schulalltag.

Finanziert wurden die Webinare über das Bundesprogramm Demokratie leben.

Zu Jahresbeginn werden weitere Veranstaltungen für Klassen folgen.


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Konfliktlösung auf dem Streitteppich

Von Tilo Röpcke

Für viele Eltern ist die Einschulung ihres Kindes von großer Bedeutung. Doch nicht immer läuft der Schulstart reibungslos. Die Erstklässler haben mit den unterschiedlichsten Problemen zu kämpfen. Nicht anders sieht es einige Jahre später aus, wenn die Viertklässler aus verschiedenen Grundschulen zusammengewürfelt werden, um dann an einer Regionalen Schule die zweijährige schulartenunabhängige Orientierungsstufe zu absolvieren. Eine andere Schule an einem neuen Standort, viele unbekannte Lehrer und Mitschüler, neue Unterrichtsfächer und gestiegene Anforderungen an die Fünftklässler: Da sind Konflikte oft vorprogrammiert und die Unterstützung der Schulsozialarbeit unerlässlich. 

Einblick in fremde Welten durch Tanz und Musik

„Ich freue mich sehr, dass wir mit Unterstützung des Bundesprogrammes ‚Demokratie leben' für alle 5. Klassen das Projekt ‚Einblick in fremde Welten' im Jugendfreizeithaus Luna anbieten können“, sagt die IB-Schulsozialarbeiterin der Regionalen Schule „Rudolf Tarnow“, Simone Siebrecht. Damit möchten die Künstlerin Suhana und der Trommler Castano die Jungen und Mädchen nicht nur durch Musik und Tanz auf Entdeckungsreise in fremde und unbekannte Welten entführen, sondern auch mit Hilfe des „Streitteppichs“ Konflikte innerhalb des neu gebildeten Klassenverbandes lösen. „Durch diesen Streitteppich konnten wir alle heute Morgen schon ein positives Erlebnis erfahren. Ein bisher im Klassenverband bestehendes zwischenmenschliches Problem wurde eindeutig und unmissverständlich benannt, diskutiert und letztlich gelöst“, freut sich der Klassenleiter der Klasse 5F, Hannes Natusch. 

Der Streitteppich, der sich auf die traditionelle Streitkultur im alten Persien bezieht und eine gewaltfreie Bewältigung von Problemen unterstützt, habe lediglich den notwendigen Rahmen gebildet, damit die Kinder sich mit ihren Sorgen und Nöten auseinandersetzen wollen. Am Ende des Rituals wurde der Teppich dann gemeinschaftlich herausgetragen, um die schlechten Gedanken heraus zu schütteln, so dass sich die ehemaligen Kontrahenten nun wieder vertrauensvoll in die Augen schauen können. 

Begeisterung für fremde Kulturen 

Doch damit nicht genug. Die jungen Leute lernten auch die Unterschiede zwischen Islam und Christentum kennen - und die vielen Gemeinsamkeiten, die es trotzdem gibt. Alltagssitten, die auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinen, wurden durch das Projekt verständlich. „Es ist den Projektleitern ohne Zweifel gelungen, die Fünftklässler für fremde Kulturen aufzuschließen und Toleranzbereitschaft zu entwickeln“, sind sich Hannes Natusch und Simone Siebrecht am Ende des Tages sicher. 

Zeitzeugen dringend gesucht !

Von Tilo Röpcke

Am 1. September dieses Jahres hätten die derzeit mehr als 500 Schülerinnen und Schüler  der Regionalen Schule „Rudolf Tarnow“ gemeinsam mit ihren Lehrern sehr gerne ihr großes Jubiläum feiern wollen. Doch die Corona-Pandemie machte ihnen einen Strich durch die Rechnung. Trotz alledem soll dieser besondere Geburtstag nicht vergessen werden. Schließlich sind 50 Jahre ein langer Zeitraum, in dem unzählige Schüler und ebenso Lehrer gekommen oder gegangen sind, beeindruckende schulische Veranstaltungen stattgefunden haben sowie so einige bauliche Veränderungen vorgenommen wurden oder in naher Zukunft noch geplant sind. Daher hat sich an der Schule  schon vor einigen Wochen eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich die Organisation der Feierlichkeiten im Laufe dieses Schuljahres auf die Fahne geschrieben hat. Nach intensiven Beratungen ist das Programm nun auch schon in trockenen Tüchern. So können sich die Schüler und deren Lehrer auf klassenübergreifende Projekte freuen. Dazu gehören unter anderem eine Geburtstagsfeier mit Showeinlage, die Überarbeitung und Präsentation der Schulchronik, die Gestaltung von Fliesen oder die Erstellung eines Image - Filmes über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Regionalen Schule. 

Aber auch Zeitzeugengespräche sollen im Laufe des aktuellen Schuljahres organisiert werden. Hierfür suchen die Verantwortlichen dringend ehemalige Handwerker, die seinerzeit am Bau der Bildungseinrichtung beteiligt waren. Aber auch Schülerinnen und Schüler, die am 1. September 1971 in Boizenburg eingeschult wurden oder Pädagogen, die an diesem Tag ihren Dienst an der damaligen POS III angetreten haben, werden dringend um Kontaktaufnahme mit dem Organisationsteam gebeten. Auch wenn Lehrer Joachim Hartung mit seinen 71 Lebensjahren und als ältester Kollege der heutigen Rudolf-Tarnow-Schule noch über so einige Kontakte zu potenziellen Zeitzeugen verfüge, wünschen sich die Organisatoren der geplanten Gespräche ein breites Spektrum an aussagewilligen Zeitzeugen. Interessenten können sich gerne unter der Telefonnummer 038847/54312 an die Schulsachbearbeiterin Kati Frank wenden. Natürlich ist die Regionale Schule auch per E-Mail unter verwaltung@rts-boizenburg.de jederzeit erreichbar. „Ich würde mich sehr freuen, wenn sich möglichst viele Personen an uns wenden würden, die in irgendeiner Art und Weise mit der Geschichte unserer Schule verbunden sind“, sagt Lehrerin Ilka Haarbach-Werner. Letztere  zeichnet sich gemeinsam mit ihrer Klasse für die Organisation und Durchführung der Zeitzeugengespräche verantwortlich. 

Ein schöner Ausflug nach Schwerin

Von Tilo Röpcke

Schülerberichte :

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Impressionen vom Ausflug nach Schwerin (Fotos: Susanne Froese)

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Weihnachtliche Stimmung im Atrium

Von Tilo Röpcke

Auch wenn überall die Weihnachtsfeiern abgesagt werden, wollen unsere Schülerinnen und Schüler sowie Lehrer nicht auf eine besinnliche Atmosphäre im Schulhaus verzichten. Daher stellte unser Hausmeister Herr Hoeske einen vom Boizenburger Bauhof gesponserten Tannenbaum im Atrium auf. Vielen Dank!

Mit Tanz und Trommeln für Toleranz und Vielfalt

Von Simone Siebrecht

Die thematischen Projekttage für die 5. Klassen werden durch die IB-Schulsozialarbeit in Kooperation mit der Schule und dem JFH „Luna“ durchgeführt.

Mit dem Künstlerpaar Suhana & Castano wird unter dem Motto „Einblick in fremde Kulturen“ gemeinsam über den Tellerrand geschaut und die Kinder können Wissenswertes über die orientalische Kultur erfahren.

Die 5a war als erste Klasse (unter Einhaltung der Hygienevorschriften) zu Gast im Jugendfreizeithaus .

Eine andere Form der Streitkultur mit dem fliegenden Teppich erleben oder Chef vom eigenen Körper sein- die Kinder waren bei der Sache und hatten viel Spaß. Höhepunkt war das gemeinsame Trommeln. Den Mädchen und Jungen hat der Tag gefallen und die Künstler konnten sich über positive Rückmeldungen durch die Kinder freuen.

Die Projektmittel werden über das Bundesprogramm „Demokratie Leben!“ getragen.

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So geht Umweltschutz - Müllsammelaktion in Boizenburg

Von Catharina Rehr

Die NaWi Klasse der 7a beschäftigt sich derzeit mit dem Umweltschutz. Wir behandeln im Unterricht nicht nur globale Themen wie den Klimawandel und dessen Folgen, sondern auch ganz alltägliche Dinge, die unser aller Leben, unsere Schule und unsere Stadt umweltfreundlicher machen können. Eines unserer besprochenen Themen ist Abfall: Richtiges Recycling, Upcycling und natürlich die Vermeidung von großen Mengen Müll im eigenen Haushalt. In diesem Zusammenhang sind wir tatkräftig geworden und haben die Boizenburger Eichen von Müll befreit.

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Halloween-Projekt in der Klasse 5b

Von Renata Klein & Tilo Röpcke

Mit „Süßes oder Saures“ ziehen kleine Hexen, Monster oder Gespenster am Abend des 31. Oktobers von Tür zu Tür. Dabei verfolgen sie nur ein einziges Ziel: Von den Bewohnern der Häuser Süßigkeiten einzufordern. Halloween hat eigentlich einen irischen Ursprung. In der vorchristlichen Zeit feierten die Kelten mit dem Samhain eines der wichtigsten Feste des Jahres. Dabei bedeutet Samhain so viel wie das „Ende des Sommers“. Und wenn die Kinder dann auch noch einige Tage vor dem Halloween eine Klassenleiterstunde in der Schule nutzen dürfen, um sich darauf einzustimmen, dann scheint das Glück der Jungen und Mädchen perfekt zu sein. Auch die Klasse 5b der Regionalen Schule „Rudolf Tarnow“ verbrachte mit tatkräftiger Unterstützung ihrer Klassenleiterin Renata Klein sowie des rührigen Elternrates eine vergnügliche Stunde unmittelbar vor Beginn des langen Wochenendes. „Meine Lütten hatten heute viel Spaß beim Singen eines Hexenliedes und bei kurzweiligen Spielen“, freut sich Musiklehrerin Renata Klein. Und wie sollte es auch anders sein, verging das Halloween-Projekt natürlich viel schneller als eine gewöhnliche Unterrichtsstunde. 

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Besuch der KZ – Außenstelle Neuengamme in Boizenburg am Elbberg

Von Paula Herholtz (Klasse 10b)

Im Oktober besuchten wir das Außenlager vom KZ Neuengamme auf dem Vier in Boizenburg. Es begann mit einer kurzen Einführung und Begrüßung ins Thema von dem Historiker Herr Kröhnke. Dann teilten sich unsere Klassen in zwei Gruppen auf, wobei die eine Gruppe in der Schule geblieben ist und mit Hilfe einer Power-Point-Präsentation von Herr Kröhnke viele neue Informationen übermittelt bekam. Er konnte sehr eindrucksvoll berichten. Die anderen sind in der Zeit zum Vier gegangen und haben sich die Ausstellung mit Frau Ragnit vom Museum angeschaut. Dort wurden Aufgaben mit Hilfe der Infotafel gelöst und die Gedenkstätte angeschaut. Obwohl es sehr kalt war verging die Zeit recht schnell. Nach zwei Stunden wurde gewechselt. Am Ende unseres Projekttages fand eine gemeinsame Auswertung statt. Die Klassen 10a und 10c waren bereits schon in der Gedenkstätte Wöbbelin, erhielten aber auch an diesem Tag noch viele neue Eindrücke über die schwere Zeit der damaligen Häftlinge.

SVZ berichtet: Morgens um 10 in Boizenburg

Von Tilo Röpcke







SVZ berichtet: Auf Spurensuche im Elbbergmuseum

Von Konstantin Pavel (SVZ)

Die Schulsozialarbeit stellt sich vor - Interessante Projekte für Jedermann

Von Simone Siebrecht

Angebote zur Teambildung in Klassenleiter- oder Pojektstunden:

  • Verbesserung der Zusammenarbeit, Kommunikation in der Gruppe, ziel- und lösungsorientiertes Arbeiten, Förderung der Kompromissbereitschaft
  • Übung „Luftballonturm“ (Welches Team baut den höchsten Luftballonturm?)
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„Checkpoint der Vielfalt 2.0“

  • Neugestaltung der Willkommenstafeln am Elbberg im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben- lokale Partnerschaft für Demokratie Boizenburg/ Elbe- Lübtheen“
  • Tafeln sollen Gäste wie Einheimische begrüßen
  • Gestaltung der Tafeln durch Kinder und Jugendliche aus Boizenburger Schulen
  • TN Regionale Schule: Mädchen der 10. Klassen
  • Abholung der fertigen Tafeln vor. ab 18.10.2021
  • Mach die Welt BUNT - „Checkpoint Vielfalt 2.0“ (aktiv-mitmischen.de)
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Suchtprävention mal anders

  • Improvisationstheater „Requisit“ zu Gast am 28.09.2021, TN Regio. Schule - 10. Klassen
  • Organisiert in Kooperation mit Frau Elke Rudolf (Jugendpflegerin der Stadt Boizenburg), den IB- Schulsozialarbeiterinnen und den jeweiligen Schulen
  • 1.Teil- Vorstellung, Kino
  • 2.Teil- klassenweise Gesprächsrunden mit den Darsteller*innen in der Schule, Pädagog*innen in eigener Gesprächsrunde
  • Feedback der Jugendlichen durchweg positiv u.a.:

„… sehr freundlich, sympathisch , nicht langweilig dargestellt, ganz im Gegenteil, ich fand es Klasse!“; „ …Macht weiter so!“; „Ich bin beeindruckt von den Schauspieler*innen, dass sie ihr Ding durchziehen“; „Riesen Respekt an die Gruppe! Es ist weiter zu empfehlen“; „War top, weiter so😊“; „Es war Klasse! Danke für die privaten Eindrücke der Schauspieler*innen“

(Das Theater - Theater Requisit (theater-requisit.de)

„Aber hinter RequiSiT steckt noch mehr: ein innovatives Konzept zur Suchtprävention. 1995 als kleines EU-Projekt der SiT e.V. gegründet und seit Juli 2012 als eigenständiger Verein (RequiSiT e.V.), begeistert RequiSiT unter Leitung der Diplom- und Theaterpädagogin Nora Staeger mit seinen ehemals suchtmittelabhängigen Darstellern inzwischen in jährlich bis zu 150 Veranstaltungen seine Zuschauer.“

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Gästebuch (theater-requisit.de)

Larissa Brosch Dienstag, 28. September 2021 16:54 | Schwanheide

Rezension

Theater:

Zuerst möchte ich erwähnen, dass ich es super finde, dass das Theater zu uns kam. Die Idee dahinter ist super, jeder Schauspieler hat es gefühlvoll, mit positiver Energie gemeistert. wir haben alle viel gelacht, die Improvisationen waren großartig. Jeder hat seine persönliche Note beigetragen. Dabei war es nicht übertrieben, sondern authentisch.

Suchtpräventionsgespräch:

Die Offenheit, die der Mann (M.) mit dem wir das Gespräch hatten, beeindruckt mich. Wirklich jede Frage wurde beantwortet, auch wenn sie etwas persönlicher war. Wir haben unsere eigenen Erfahrungen miteingebracht, es wurde zugehört, was man leider nicht oft sagen kann.

Ich hatte den Eindruck, dass den Leuten mit denen wir das gemacht haben, auch was dran lag und nicht nur "so" gesagt wurde.

Das Konzept ist einfach klasse. Für meinen Teil muss ich auch sagen, dass es was gebracht hat, ein anderer Einblick und eine veränderte Sicht auf die Dinge.

Ich wünsche jedem, der dort mitarbeitet, viel Kraft und Glück, dazu ein großes danke für das tolle Programm. LG

Alles was stark macht - Berufswahlparcours in Schwerin

Von Gregor Berger

Koch, Mechatroniker, Umwelttechniker, Dachdecker - Die Liste an Berufen aus denen Schüler*innen auswählen können, ist lang und lässt  sich beliebig erweitern. Mehr als 340 Berufe werden in Deutschland Dual ausgebildet. Akademische und rein schulische Berufe noch nicht eingerechnet. Ein weites Feld, in dem sich Heranwachsende leicht verlaufen können. Um so wichtiger ist es, Hilfe bei der Auswahl und erstmal eine Idee zu bekommen in welche Richtung man überhaupt will. Diese Unterstützung gibt die RTS Boizenburg in Form der Berufsorientierung. Deshalb kamen diese Woche Schüler*innen der siebten Klassen der Rudolf-Tarnow Schule Boizenburg erstmals mit dem Thema in Berührung.

In Schwerin absolvierten sie einen Berufswahlparcours, bei dem es zu aller erst darum ging, seine Stärken kennenzulernen. In mehreren Stationen konnten die Schülerinnen herausfinden, ob sie eher eine handwerklicher Begabung haben oder eher einen Faible für Ordnung oder Zahlen haben oder gern mit Menschen umgehen und helfen. Begleitet von sehr netten und kompetenten Mitarbeitern des Projektes „Learn about Skills - Der Berufswahlparcours“ fanden die Jugendlichen einiges über ihre Stärken heraus, manchmal sogar Stärken von denen sie selbst noch gar nichts wussten.

In den kommenden Wochen soll im Unterricht der Besuch ausgewertet und vertieft werden. Und vielleicht hat ja der ein oder andere Schüler bzw. Schülerin jetzt schon eine Idee, wie es nach der Schule weitergehen soll und ist vielleicht sogar ein bisschen motivierter und engagierter - mit einem Ziel vor Augen…! 

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Juniorwahl, ein wichtiges Stück Demokratie auch an unserer Schule

Von Tilo Röpcke

Die anstehenden Wahlen in Deutschland wurden auch von unseren engagierten Sozialkunde-Lehrern zum Anlass genommen, die politische Bildung der Jugendlichen auch außerhalb der Rahmenpläne zu fördern. Am vergangenen Freitag (24.09.2021) entstand im eigens hergerichteten Wahllokal eine ernsthafte Atmosphäre, mit der die Neunt- und Zehntklässler ermuntert wurden, ihre Meinung kundzutun. 

50 Jahre Regionale Schule "Rudolf Tarnow", doch gefeiert wird später!

Von Tilo Röpcke

Der 1. September stand zu DDR-Zeiten nicht nur im Zeichen des Weltfriedens. Dieser Tag war seinerzeit auch der erste Schultag nach den achtwöchigen Sommerferien, die damals auch als große Ferien bezeichnet wurden. In Mecklenburg-Vorpommern hingegen befanden sich  die schulpflichtigen Jungen und Mädchen am ersten Tag des Monats September dieses Jahres bereits in ihrer fünften Schulwoche. Trotz alledem war der 1. September besonders für die Schülerinnen und Schüler der Regionalen Schule „Rudolf Tarnow“ in Boizenburg ein ganz besonderer Tag. Die Bildungseinrichtung feierte ihren 50. Geburtstag, eher still und unauffällig und von kaum jemandem bemerkt. „Man soll Feste feiern, wenn sie fallen. Der Umstand, dass unsere Schule ein halbes Jahrhundert  alt geworden ist, fällt exakt auf diesen Monat. Ein großes Fest wäre demnach obligatorisch“, sagt Schulleiter Steffen Busch. Das Leben könne man aber gut mit einer Pralinenschachtel vergleichen. Man wüsste nie, was man bekommt. „Bereits zu Beginn des letzten Schuljahres generierten wir verschiedene Ideen in Vorbereitung auf das Schuljubiläum. Die Corona-Krise mit all ihren Unwegsamkeiten sorgte schließlich dafür, dass wir nicht wie geplant feiern konnten“, bedauert der Schulleiter zutiefst. Hinzu käme, dass die Feierlaune nach diesem besonderen und von einem stetigen Wechsel zwischen Präsenz- und Distanzunterricht geprägten Schuljahr ohnehin nicht mehr im sonst üblichen Maße vorhanden gewesen sei. „Wir haben uns deshalb dazu entschieden, den Zeichen der Zeit Rechnung zu tragen und dieses doch freudige Ereignis zunächst eher still zu begehen. Doch aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben“, wünscht sich Steffen Busch. Aktuell planen die Verantwortlichen an der Regionalen Schule eine ausführliche und nachgeholte Festwoche am Ende des Schuljahres. Busch freue sich, dass Kolleginnen und Kollegen sowie Schülerinnen und Schüler bereits emsig daran arbeiten, das Schuljubiläum trotz Pandemielage in der letzten Schulwoche vor den Sommerferien gebührend nachzuholen. „Ich denke noch mit großer Freude und Begeisterung an unsere Festwoche anlässlich unseres 40-jährigen Bestehens im Jahr 2011 zurück. Seinerzeit konnten wir nicht nur den runden Geburtstag ausgiebig feiern, sondern auch eine Festschrift der Öffentlichkeit präsentieren“, schwelgt Joachim Hartung, der mit 71 Lebensjahren dienstälteste Lehrer der Rudolf-Tarnow-Schule, in seinen vielfältigen Erinnerungen. Demnach wurde die heutige Regionale Schule am 1. September 1971 mit dem Namen POS III ihrer Bestimmung übergeben. Drei Jahre später gab man ihr den Ehrennamen „Hermann-Matern-Oberschule“. Im Zuge der politischen Wende entschied man sich schließlich für den heutigen Namen „Rudolf-Tarnow“. Wichtigstes Erkennungsmerkmal ist jedoch das von Lothar Scholz geschaffene Wandbild, weswegen die Schule, damals wie heute, über die Stadtgrenzen hinaus als „Wandbildschule“ bekannt ist. „Der Bau einer neuen Bildungseinrichtung wurde Ende der 1960er Jahre von Nöten, weil die Bevölkerung Boizenburgs stetig wuchs. Der Stadtteil Siedlung mit vielen Neubauten vergrößerte sich, bedingt durch die Personalentwicklungen in den Fliesenwerken und der Elbewerft zusehends. Der Bau der Oberschule III war zwingende Notwendigkeit geworden, zumal die Kapazitäten der beiden alten Schulgebäude an ihre Grenzen gekommen waren“, kann man noch heute in der Festschrift anlässlich des 40. Geburtstages nachlesen. Und irgendwie dürften die derzeitigen Lehrer der Regionalen Schule bezüglich der damaligen Kapazitätsprobleme ein Déjà-vu vor ihren Augen haben, schließlich platzt die Regionale Schule schon seit vielen Jahren aus allen Nähten. Diesem Zustand soll schon bald mit einem Stelzen-Anbau Abhilfe geschaffen werden. Und vielleicht wird dieser Erweiterungsbau dann auch Bestandteil einer Chronik sein, vielleicht zum 60. Jubiläum der Regionalen Schule „Rudolf-Tarnow“ im Jahr 2031. 










Einweihung der Schule am 01. September 1971

Weitere Aktivitäten finden Sie im Menü "Neuigkeiten" 2021/2022...

Im ganzen Schulhaus findet sich verschiedene Fliesenkunst, sie kann in der Galerie betrachtet werden.  

 

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